Der "Weg der leeren Hand" in Limbach-Oberfrohna

Textfeld: Unser Karateverein, gegründet am 15. Februar 1994 unter dem Namen "Karateverein Kenbukan Limbach-Oberfrohna", hat sich der Weiterverbreitung und Weiterentwicklung der japanischen Kampfkünste verschrieben. 

Die Ursprünge der japanischen Kampfkünste gehen auf gymnastische, Konzentrations- und Meditationsübungen buddhistischer Mönche aus dem China der Tang-Dynastie (618-906 u.Z.) zurück. Zentrum der verschiedenen Stile und Schulen war das in den Songshan Bergen gelegene Shaolin-Kloster. 

Durch chinesische Adlige gelangten ab dem 14. Jahrhundert die chinesischen Kampfkünste nach Okinawa, einer heute zu Japan gehörigen, zwischen Taiwan und der japanischen Hauptinsel Honshu am Rande des chinesischen Meeres gelegenen Inselgruppe.
In wechselvoller Geschichte entwickelten sich daraus im Laufe der Jahrhunderte die unterschiedlichen Stile der Kampfkünste von Okinawa. Als 1879 Okinawa offizielle japanische Provinz wurde, begann sich Karate, maßgeblich befödert durch Gichin Funakoshi (1869-1957), zunächst in Japan auszubreiten.
Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitete sich Karate schließlich als japanische Kampfkunst, dem "Kara-te-do" und "Ko-bu-do", über den Rest der Welt. Damit einher ging die Entwicklung der heute hauptsächlich praktizierten Stile des modernen Karate: Shotokan-Ryu, Shitoryu, Wadoryu, Nekoryo und Goju-Ryo.

Gichin Funakoshi